Hamburg –
Stadtstaat im Norden des Landes
Die Hansestadt Hamburg – ein
Stadtstaat im Norden von Deutschland – ist die zweitgrößte Stadt
von Deutschland und die siebgrößte in der Europäischen Union. In
seinem Stadt- bzw. Landeswappen nimmt Hamburg auf das „Tor zur
Welt“ Bezug, als das es wegen seines Hafens immer wieder
bezeichnet wird.
Die Siedlung entstand im 4.
Jahrhundert v. Chr. Aus dem Jahr 810 n. Chr. stammt die im Auftrag
Karl des Großen errichtete Taufkirche. Zu ihrer Sicherung wurde
das Kastell Hammaburg errichtet. 831 wurde hier ein Bistum
eingerichtet, wobei dieses – zum Erzbistum aufgestiegen – aufgrund
der Überfälle von Wikinger und anderen Völkern, nach Bremen
verlegt wurde.
Im 12. Jahrhundert wurde eine
Handels- und Marktsiedlung gegründet. Die durch Kaiser
Friedrich I. Barbarossa im Jahr 1189 verliehenen Hafenrechte
verschaffte der Siedlung weitreichende Handelsprivilegien und
sorgte maßgeblich dafür, dass Hamburg zu einem florierenden
Handelszentrum aufstieg und sich später zum wichtigsten deutschen
Umschlagplatz zwischen Nord- und Ostsee wurde.
Hamburg war im Laufe seiner
Geschichte unter zahlreichen Herrschaften. Unter anderem auch
unterstand die Stadt der Dänischen Krone und war auch Teil des
Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, sowie Teil des
Französischen Kaiserreichs. Darüber hinaus wurde Hamburg 1813 bis
1814 auch von den Russen belagert. 1815 trat Hamburg als Freie
Stadt dem Deutschen Bund bei. 1867 wurde die Stadt ein Teil des
Norddeutschen Bundes, 1871 schließlich Teil des Deutschen Reichs.
Dabei hatte Hamburg auch so manche
Katastrophen zu überstehen, wie zum Beispiel den großen Hamburger
Brand im Jahr 1842 und eine große Choleraepidemie im Jahr 1892.
1943 schließlich wurde Hamburg durch die Bombardieren im 2.
Weltkrieg stark zerstört. 1962 schließlich wurde Hamburg von einer
schweren Sturmflut heimgesucht. Mit dem
Auto nach
Hamburg sollte auch kein Problem sein. |