Die Malediven – Trauminseln im
Indischen Ozean
Auf den
Inseln der Malediven, einer Inselgruppe im Indischen Ozean, fallen die
Temperaturen selbst Nachts nur selten unter 25 Grad. Auf den
Malediven herrscht dabei ein sehr konstantes, tropisches Klima.
Die beste Reisezeit sind die Monate November bis April, in denen
das Klima durch den Nordost-Monsum geprägt ist.
Laut der
Volkszählung von 2006 leben auf den 220 von Einheimischen
bewohnten Inseln und 87 für touristische Zwecke genutzten Inseln
knapp 299.000 Menschen. Der Islam ist auf den Malediven
Staatsreligion. Eine der Bedingung für eine maledivische
Staatsbürgerschaft ist dabei das muslimische Glaubensbekenntnis.
Seit 1968 sind
die Malediven Republik. Zuvor wurden sie durch das
Sultangeschlecht der Didi regiert, wobei sie von 1887 an bis 1965
britisches Protektorat waren. Die britische Kolonialmacht verließ
dabei schon 1963 das Land, behielt aber das Nutzungsrecht an den
auf den Malediven errichteten Militärflughäfen.
Der Massentourismus setzte 1972 ein. Da die Malediven ein
islamischer Staat sind, dürfen deren Staatangehörige auch in den
Touristikzentren kein Alkohol ausschenken. Die Barkeeper auf den
Inseln, die für den Tourismus erschlossen wurden, kommen daher aus
Sri Lanka, oder anderen Ländern und sind buddhistischen Glaubens.
Die meisten Jobs von Hotelmanagern sind dabei ebenfalls mit
Ausländern besetzt. Das Straßennetz auf den Malediven ist nur in
der Hauptstadt Malé, auf dem Addu-Atoll und der Insel Fuvamullah
gut ausgebaut. Nur hier gibt es festigte Straßen. Autos haben
dabei auf den Malediven nur eine geringe Bedeutung. Vorzugsweise
reist man nämlich per Wasserflugzeug von einer Insel zur anderen.
Die wenigen Autos, die auf den Malediven fahren, fahren im
Linksverkehr. Malé selbst verfügt über einen Internationalen
Flughafen.
|