Die Seychellen Republik
besteht aus insgesamt 115 einzelnen Inseln. Darunter gibt es
auch zahlreiche kleine Koralleninseln. Einige der Inseln
sind komplett als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Darüber
hinaus hat die Regierung auch rund 230 km² der Wasserfläche
und 210 km² der Landfläche (49% der gesamten Landfläche) zum
Naturschutzgebiet erklärt.
Die Schutzgebiete verfügen über eine reiche Flora und Fauna.
Auf den Seychellen gibt es 11 Vogelarten und 12
Amphibienarten, sowie 75 Pflanzenarbeiten und rund 1000
wirbelloser Tierarten, die unter Schutz stehen.
Tiere, wie zum Beispiel die
großen Fledermäuse mit über 1 m Spannweite, die so genannten
Fliegenden Hunde, wie auch die Sandkrabbe und die
Palmenspinne, Skorpione, Geckos und Einsiedlerkrebse, aber
auch Seesterne, Korallenfische, oder aber die Doktorfische,
sowie die Wimpelfische und Falterfische und Anemonenfische
sind hier zu Hause, wie auch die Riesenlandschildkröten und
die Meeresschildkröten, Papageienfische und Clownsfische,
sowie die schwarze Elsterdrossel und der schwarze Papagei,
wie auch der Nektarvogel und die Madagaskar Webervögel.
Das größte Korallenatoll de Welt, das Aldabra-Atoll, das zum
Weltnaturerbe der UNESCO zählt, ist dabei zum Bespiel Heimat
einer großen Kolonie von Landschildkröten. Darüber hinaus
lebt auf dem Atoll auch der Weißkehligen Ralle, der letzte
flugunfähige Vogel des Indischen Ozeans. Nur drei Monate im
Jahr kommen hier einige Wissenschaftler her.
Die Artenvielfalt in der
Pflanzenarten ist auf den Seychellen ebenso artenreich. Es
gibt hier zum Beispiel die Schraubenpalme, und natürlich die
berühmte Coco-De-Mer, die nur auf Praslin wächst und über
800 Jahre alt werden kann. Darüber hinaus gibt es einzig auf
den Seychellen die Palmiste Palme und die Endemische
Vanille, aber auch den Rotholzbaum, den Zopfbaum und den
Takamakabaum, wie auch den Eisenholzbaum und den Agatibaum,
den Flammenbaum und den Hibiskus-Baum, wie auch den
Tulpenbaum, die Geißfußwinden und die Scaevolabüsche, wie
auch die Allamanda und den Indischen Goldregen.
Auch auf den Seychellen anzutreffen ist die Kokospalme,
Zitronengras und der Brotfruchtbaum, sowie der
Jackfruchtbaum und Mangobäume.
Auch die Coco-De-Mer gehören dabei zum Weltnaturerbe der
UNESCO.
Wenn man also auf den
Seychellen Urlaub macht, so sollte man sich nicht nur auf
das Bewundern der Schönheit der einzigartig schönen Strände
beschränken, sondern auch seine Video- oder Digitalkamera
zücken und genügend Akkus und Speicherplatz haben, wenn man
sich in einem der Nationalparks aufhält. Faktisch an jeder
Ecke kann man die Schönheiten dieser einmaligen Landschaften
mit ihrer einzigartigen Tierwelt bewundern.
Verantwortlich für die Nationalparks ist das
Umweltministerium der Seychellen.
Die SNEC, die nationale Umweltkommission überwacht dabei
seit 1982 die Einhaltung von Vorschriften. Darüber hinaus
erstellt die SNEC auch regelmäßig Zustandsberichte für
Boden, Wasser, sowie Flora und Fauna.
Auf den Seychellen
existiert ein Nationaler Entwicklungsplan, wobei auch die
Umwelt ein Unterpunkt ist – und zwar einer des Kapitels
Fremdenverkehr. Es existiert auch ein Umwelt-Management-Plan
(EMPS). Dieser reicht bis zum Ende des zweiten Jahrtausends.
Demnach müssen sich die Bedürfnisse im Bezug auf Wohnraum
und Infrastruktur so in die Natur einfügen, dass diese nicht
zerstört wird. Auch im Bereich Tourismus wird darauf
geachtet, dass sich neue Projekte nicht nachteilig auf die
Natur auswirken, wie das anderen Orts auf der Welt, schon
geschehen ist, nämlich dass der Tourismus dazu beigetragen
hat, dass Natur zerstört wurde.