Die Seychellen –
Inselreich im Indischen Ozean mit Geschichte
Entdeckt wurden die Seychellen
vermutlich bereit von den Arabern. Erstmals erwähnt wurden sie
jedoch im Jahr 1505 durch die Portugiesen. Obwohl man von ihrer
Existenz wusste, wurden die Inselgruppe erst rund 150 Jahre später
von den Franzosen besiedelt.
Ein knappes Jahrhundert später kam
es dann auch schon zu den ersten Konflikten um die Vorherrschaft
auf den Seychellen. Von 1794 an bis 1811 tobte dabei ein Konflikt
zwischen Franzosen und Engländern. Die Kolonialmacht England ging
dabei als Sieger hervor, wodurch die Seychellen ein Teil von
Mauritius wurden. Erst 1903 erhielten die Seychellen den Status
einer eigenständigen Kolonie.
1970 wurde die Selbstverwaltung der
Seychellen gestattet, 1976 wurden sie von England in die
Unabhängigkeit entlassen. Im gleichen Jahr wurde die 1. Republik
gegründet, die jedoch bereits 1979 durch ein Ein-Parteien-Regime
abgelöst wurde. Es entstand dabei die 2. Republik. Die so genannte
3. Republik wurde im Jahr 1993 gegründet durch die auch bis heute
noch Bestand habende Verfassung, die wieder mehrere Parteien
zulässt.
Die Mehrheit der Bevölkerung auf den
Seychellen stellen die Kreolen dar. Diese sind dunkelhäutig und
von gemischter Abstammung. Ihre Vorfahren sind dabei afrikanische
und madagassische Sklaven, sowie europäische Siedler. Auf den
Seychellen leben aber auch indisch- und chinesischstämmige
Minderheiten. Die Mehrheit der Bevölkerung der Seychellen ist
dabei katholischen Glaubens.
Der Tourismus stellt den größten und
bedeutsamen Wirtschaftszweig der Seychellen dar.
Urlaub
Seychellen ist auch ein Highlight!
Rund 30 Prozent der Bevölkerung der
Seychellen – insgesamt leben dort rund 80 Millionen Menschen –
arbeiten in der Tourismusbranche.
Umweltschutz wird auf den Seychellen
groß geschrieben. Es gibt rund 20 Schutzgebiete und 370 weitere
Orte, die als besonders schutzbedürftig ausgewiesen sind. Die
Seychellen verfügen dabei über eine reichhaltige Flora und Fauna.
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