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Teneriffa – 2.034,38
Quadratkilometer große Insel der Kanaren
Die größte der Kanarischen Inseln
ist Teneriffa. Sie ist rund 80 km lang und bis zu 50 km breit und
weist eine Fläche von 2.034,38 Quadratkilometer auf. Von ihrer
Geologie her gesehen ist Teneriffa eine Vulkaninsel. Vom
Festland
Spaniens liegt Teneriffa rund 1.300 km entfernt.
Entstanden ist Teneriffa vor rund 5
bis 7 Millionen Jahren und zwar durch vulkanische Aktivität. Das
Anaga Gebirge ist dabei der geologisch gesehene älteste Teil der
Insel und liegt im Nordosten der Insel, wie auch das im äußersten
Süden gelegene Teno-Gebirge.
Jünger hingegen ist das
Vulkanmassiv, das sich im Zentrum der Insel befindet. Hier erhebt
sich wiederum der höchste Berg Spaniens, der Pico des Teide mit
einer Höhe von 3.718 m.
Die letzten Vulkanausbrüche auf der
Insel gab es auf
Teneriffa in den Jahren 1706, 1798 und 1909.
Auf Teneriffa gibt es eine sehr
vielfältige Vegetation. Viele dieser Pflanzenarten sind dabei nur
auf Teneriffa heimisch. Säugetiere gibt es auf Teneriffa kaum. Am
Teide ist dabei die Waldkatze zu Hause, darüber hinaus gibt es
aber auch noch Kaninchen. Reich hingegen ist die Vogelwelt auf
Teneriffa. Der Teidefink ist dabei eine Vogelart, die es nur auf
Teneriffa gibt. Eine besondere Sache sind aber die zwischen
Teneriffa und Gomera anzutreffenden Wale.
Die Kanarischen Inseln hatten im 15.
Jahrhundert eine enorm große Bedeutung. Im Jahr 1494 landete
Alonso Fernández de Lugo auf Teneriffa. 1495 wurden die
Ureinwohner, die Guanchen durch die Spanier geschlagen. Teneriffa
gehört fortan der Spanischen Krone.
Mit dem Ende des Franco Regimes im
Jahr 1975 und nach der Demokratisierung erhielt Teneriffa und alle
anderen Inseln des Archipels die Autonomie.
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