Die Uhr – ihre
Entwicklungsgeschichte
Bei der Uhr handelt es sich um ein
Gerät, mit dem man eine Zeitspanne misst, bzw. den aktuellen
Zeitpunkt als Uhrzeit bestimmt. Betrachtet man die Entwicklung der
Uhr, so wird einem bewusst, dass die Menschen schon immer das
Phänomen Zeit faszinierte. Um den genauen Zeitpunkt zu bestimmen,
beobachteten die Menschen zunächst die Himmelsgestirne – Sonne und
Mond.
Im 3. Jahrtausend v. Chr. wurde mit
Hilfe der Sonnenuhr der Tag in mehrere Zeiteinheiten eingeteilt.
So wurde es erstmals möglich eine Verabredung für einen bestimmten
Zeitpunkt zu treffen – sehr wichtig für den gerade in dieser
Epoche aufkeimenden Handel.
Neben der Sonnenuhr verwendete man
außer der Sonnenuhr ab dem 14. Jahrhundert auch Wasseruhren, diese
hatten den Vorteil, dass sie vom Tageslicht unabhängig waren.
Im Mittelalter – um 900 n. Chr.
herum – etablierte sich in Europa auch die Kerzenuhr. Im 14.
Jahrhundert schließlich wurde erstmals ein Gerät urkundlich
erwähnt, das sich auf eine Uhr bezog. Die Erfindung der Uhrfeder
brachte entscheidende Neuerungen mit sich. Bei diesen Uhren
handelte sich um große Instrumente, wie man sie zunächst in
Kirchen und Klöstern fand. Eine große Konkurrenz blieb jedoch in
dieser Zeit auch noch die simple Sanduhr.
Die erste handliche Taschenuhr
entstand um 1510. Rund 150 Jahre später, im Jahr 1657, wurde die
erste Pendeluhr entwickelt. Mit der Industrialisierung begann in
der Mitte des 19. Jahrhunderts die Massenproduktion von Uhren,
insbesondere als Tisch- und Wanduhr. Um 1900 herum gab es die
erste Armbanduhr. Es war dabei so, dass die Uhren kontinuierlich
immer kleiner wurden. Mit der Zunahme der Massenproduktion wurden
Uhren auch erschwinglich. |